Veranstaltung: Islam-missbrauchender Extremismus

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Muslime wissen, dass es nicht mit dem Islam begründbar ist, was diejenigen tun, die allzu o mit Rückwärtsgewandtheit und Gewalt die Außenwahrnehmung des Islam bestimmen. Als Muslime sind wir aber ganz besonders gefordert, nicht nur nach außen aufzuklären, was der Islam bedeutet und was nicht, sondern auch intern unsere Glaubensgeschwister und insbesondere die jungen Leute zu unterstützen und zu stärken, damit sie sich und unsere Religion nicht missbrauchen lassen.
Dazu wollen wir die Mechanismen verstehen lernen, wie falsches Islamverständnis in unserer Gesellschaft entsteht und verbreitet wird.

Das Münchner Forum Islam, der Muslimrat München e.V. und das kommunale Netzwerk gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Menschen- feindlichkeit laden die Mitglieder der Münchner Moscheegemeinden ein.

Dienstag, 19.04.2016 | 18:30 bis 20:30 Uhr
 | Neues rathaus | Marienplatz 8, 80331 München
Einlass beim Pförtner | Einlass: 18.00 Uhr/Beginn: 18.30 Uhr
Anmeldung erforderlich bis zum 17.04.2016 bei: sabine.effenberg@muenchen.de

Vortrag 1:
Salafismus und Dschihadismus in Deutschland – Anziehungskraft, Rekrutierung, Akteure

Was macht salafistische Bedeutungsmuster so attraktiv für manche Jugendlichen in Deutschland? Aus welchem Umfeld kommt der Zulauf? Wo liegen die Ursachen?

Claudia Dantschke,
Leiterin der Beratungsstelle HAYAT der
 ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH | Berlin
www.hayat.de

Vortrag 2:
Wo und wie kann verhindert werden, dass Jugendliche sich radikalisieren?

Extremismus-Prävention: Politische Salafiyya, ihre Ideologie, Propaganda und Beispiele aus der Präventionsarbeit und Interventionen, Zusammenarbeit mit Behörden, JVAs und Schulung von bestimmten Berufsgruppen.

Moussa Al-Hassan Diaw
Pädagogische Hochschule Linz, und Netzwerk DERAD-EUISA, tätig in der Präventionsarbeit in Justizvollzugsanstalten, Schulen und Moscheen.
Leiter eines Universitätslehrganges an der Universität Krems.

www.derad.at